Nackte Hochzeit: Wie ich China lieben lernte

Nackte Hochzeit: Wie ich China lieben lernte

Eine Lesung mit Autor Sven Hänke
Termin: Donnerstag, 23. Juni 2016
Uhrzeit: 18.30 Uhr
Ort: Stadtbücherei Heidelberg
Hilde-Domin-Saal
Poststraße 15, 69115 Heidelberg
Eintritt: frei

Eigentlich wollte Sven Hänke nur für ein Jahr nach China gehen. Sechs wurden es, und schuld daran ist Dingding, seine spätere Ehefrau. Doch es war nicht ganz leicht, Dingdings chinesische Großfamilie für sich zu gewinnen. Vor allem nicht als «Nackter Bräutigam», der einfach aus Liebe heiraten will, ohne über Karrierejob, Auto und Eigentumswohnung zu verfügen. Zunächst musste Sven Hänke im Reich der Mitte überleben lernen und die Seltsamkeiten des Alltags meistern: Warum sind manche chinesischen Handynummern so viel teurer als andere? Haben die Pekinger wirklich keine Brusthaare? Wieso tragen Chinesen so aparte Namen wie Jupiter oder Pünktchen? Und dann erzählt Sven Hänke von den komplexen Ritualen der chinesischen Brautwerbung – von der korrekten Anrede von Onkeln vierten Grades bis zum stilvollen Verspeisen einer Seegurke, – die auch ein Deutscher unbedingt absolvieren muss, bevor das große Hochzeitstheater beginnen kann … Sven Hänke begibt sich auf eine interessante Lesereise durch ein Land zwischen Hightech und Tradition, zwischen Kaufrausch und Kommunismus. Mit viel Humor und geradezu konfuzianischer Gelassenheit erzählt er vom komischen Clash der Kulturen – und der fast unmöglichen Kunst, in China zu heiraten.

Sven Hänke stammt aus Brunsbek in der Nähe von Hamburg. Nach dem Studium ging er nach China, um dort an der Universität Deutsch zu unterrichten. Hier traf er seine spätere Frau – und blieb fünf Jahre länger als geplant. Als Blogger wurde er bald zu Chinas bekanntestem Deutschlehrer. Fünfzigtausend Abonnenten folgen seinem Weibo- Mikroblog. Heute lebt Sven Hänke mit seiner Frau in Berlin.

Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit der Stadtbücher Heidelberg statt.

Der Büchertisch wird gestellt von der Bücherstube an der Tiefburg.

Konfuzius Institut Magazin 2016/3

Konfuzius Institut Das Magazin

 

Konfuzius Institut Magazin
Ausgabe 2016/3

Die chinesisch-deutsche Publikation „Konfuzius Institut“ wird seit 2014 herausgegeben. Den Lesern im deutschsprachigen Raum bietet das Magazin alle zwei Monate bereichernde und vielfältige Einblicke in die chinesische Kultur und Sprache. Das Magazin liegt kostenfrei in den Konfuzius-Instituten des deutschsprachigen Raums aus. In jeder Ausgabe finden Sie z. B. nützliche Vokabeln, leckere Rezeptideen und Berichte über die Aktivitäten von Konfuzius-Instituten im deutschsprachigen Raum. Bitte beachten Sie, dass das Magazin bei uns innerhalb weniger Tage vergriffen sein kann.

Link zum Durchblättern: https://issuu.com/konfuziusinstitut/docs/2016-03__konfuzius_institut_web

Ältere Ausgaben finden Sie hier.

活力内卡节

海德堡大学孔子学院参加2016年“活力内卡”文化节

 

 

http://www.hanban.org/article/2016-06/23/content_648641.htm

http://www.konfuzius-institute.de/?pid=heidelberg/2016/0619

Vortrag: Lu Xun and World Literature

Lu Xun and World Literature

Termin:  Montag, 13. Juni 2017
Uhrzeit: 18.00 Uhr
Ort: Raum 212, Karl Jaspers Zentrum, Gebäude 4400, Voßstraße 2, 69115 Heidelberg
Eintritt: frei

Prof. Leo Ou-fan Lee diskutierte in seinem Vortrag den chinesichen Autor Lu Xun (1881-1936) als einen Modernisten im Kontext der Weltliteratur. Dabei versuchte er kulturelle und stilistische Entsprechungen zwischen Lu Xun und europäischen Modernisten wie etwa Friedrich Nietzsche, Franz Kafka und Bertolt Brecht zu etablieren. In seiner Analyse fokussierte sich Prof. Lee auf Lu Xuns Gedichte aus der Sammlung “Wilde Gräser”. Er untersuchte dabei ihre künstlerischen und literarischen Wurzeln. Der Vortrag brachte eine große Gruppe Interessierter in Raum 212 des KJC. Anschließend zu seinem Vortrag stand Prof. Lee den Anwesenden noch für Fragen zur Verfügung.

Prof. Leo Ou-fan Lee ist Sin Wai Kin Professor of Chinese Culture an der Chinese University of Hong Kong. Er erhielt seinen Ph.D. 1970 in Harvard und unterrichtete in den USA in Harvard, UCLA, Chicago, Indiana und Princeton, sowie als Gastprofessor an der University of Hong Kong und der Hong Kong University of Science and Technology.

Einige seiner Publikationen: Shanghai Modern: The Flowering of a New Form of Urban Culture, 1930-1945 (Harvard University Press, 1999), Voices from the Iron House: A Study of Lu Xun (Indiana University Press, 1987), The Romantic Generation of Modern Chinese Writers (Harvard, 1973), City between Worlds: My Hong Kong (Harvard University Press, 2008), and Musings: Reading Hong Kong, China and the World (Hong Kong: Muse Books, 2011).

Website mit der ursprünglichen Ausschreibung und einem Plakat zum Download

Ausstellung: Stadt Land Welt

Ausstellung: “Stadt Land Welt”

Ausstellungseröffnung mit Vortrag von Daniel Simon

Termin: Mittwoch, 01. Juni 2016
Uhrzeit: 18.00 Uhr
Ort: Konfuzius-Institut Heidelberg
Speyer Straße 6, 69115 Heidelberg
Eintritt: frei

In der zweisprachigen Ausstellung „Stadt Land Welt“ beschäftigen sich chinesische Germanistikstudenten mit einer sozialen Facette Chinas, die von starken Gegensätzen geprägt ist: dem Leben in der Stadt und im Dorf.

Sie gehen mit den Mitteln der Fotografie und des Schreibens – mal im Interview, mal im persönlichen Erfahrungsbericht – der Frage nach, was Menschen antreibt, wie ihr Alltag aussieht, welche Wünsche sie haben. Zu sehen ist das Leben in der Inneren Mongolei, in der Provinzhauptstadt Hohhot und einem Dorf im Süden der Provinz, Houshuangyaocun. Entstanden sind Porträts, die auf sechs Stellwänden vom täglichen Leben erzählen und zum Teil ganz intime Einblicke geben. Dennoch sind die individuellen Geschichten nicht ortsgebunden, sondern stellen ganz allgemeine Hoffnungen und Sorgen dar.

Daniel Simon hat ein Jahr als Teilnehmer des Lektorenprogramms der Robert Bosch Stiftung von 2014 bis 2015 an der Technischen Universität in Hohhot als Lektor gearbeitet, wo er unterrichtet und Bildungsprojekte durchgeführt hat. Er hat Germanistik und Anglistik an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Zur Zeit studiert er ein zweites Mal für das Lehramt an der Universität Heidelberg.

Er und Magdalena Blender, Lektorin an der Jilin Fremdsprachenhochschule in Changchun, haben gemeinsam das Austauschprojekt mit 11 Studierenden aus beiden Städten im Sommer 2015 mit Mitteln des Lektorenprogramms und der beiden Universitäten durchgeführt. Thema und Form ihrer Texte durften die Studierenden frei wählen, mussten aber zuerst auf Deutsch schreiben und durften erst dann auf Chinesisch übersetzen.

In seinem Vortrag sprach Daniel Simon über die Hintergründe des Projekts. Mit Bildmaterial untermalt vermittelte er einen Einblick der Voraussetzungen, unter denen die Studierenden das Projekt gestaltet haben. Dabei schilderte er persönliche Eindrücke, Hindernisse und Glücksmomente eines solchen Unterfangens.