Vorträge Prof. Peng Lin

Vorträge von Prof. Peng Lin (Tsinghua-Universität, Peking)

(Die Vorträge werden in chinesischer Sprache gehalten)

Der Sinologe Prof. Peng Lin von der Tsinghua-Universität, Peking, wird in Heidelberg zwei Vorträge in chinesischer Sprache halten. Der erste Vortrag hat familiäre Erziehung und Riten im chinesischen Altertum zum Thema, in seinem Vortrag am 1. Juli wird Prof. Peng über die Forschung der Guodian-Bambustexte in Hinblick auf die darin enthaltenen Riten erläutern.

彭林: 中国古代的家庭教育和家庭礼仪

间:2014 629日(周日)下午4
Termin: Sonntag, 29. Juni 2014
Uhrzeit: 16.00 Uhr
点:海德堡孔子学院
Ort: Konfuzius-Institut Heidelberg, Speyerer Str. 6, 69115 Heidelberg
Eintritt: frei

 

彭林: 郭店楚简中的礼容研究

间:201471日(周二)下午6:15
Termin:
2014年7月1日/ Dienstag, 01. Juli 2014
Uhrzeit: 18.15 Uhr
地点:汉学系 (R 201)
Ort: Institut für Sinologie (R 201), Akademiestr. 4-8, 69117 Heidelberg
Eintritt: frei

 

Spazierfest der Kulturen

Spazierfest der Kulturen – Das Interkulturelles Fest für Heidelberg

Termin: Samstag, 21. Juni 2014
Uhrzeit: 12.00 – 21.00 Uhr
Ort: Universitätsplatz, 69117 Heidelberg
Eintritt: frei

Das Spazierfest der Kulturen zeigte die Vielfalt derjenigen, die in Heidelberg eine neue Heimat gefunden haben. Auf dem Universitätsplatz reihten sich Stände verschiedener Vereine und Initiativen zum Kulturaustausch, welche die rund tausend Besucher informierten und verköstigten. Ob Couscous, koreanische Teigtaschen oder französische Weine, das kulinarische Angebot sorgte für rundum zufriedene Gesichter.

Für Kinder gab es rund um den Löwenbrunnen zahlreiche Spiele und Mitmachangebote. Die kleine Bühne lud zu spontanen und geplanten Darbietungen ein. Hier konnte man verschiedene Tanzeinlagen bestaunen und bei Workshops gleich mitmachen. Auch der  Beitrag des Konfuzius-Instituts Heidelberg, das sich zum ersten Mal an diesem Fest beteiligte, fand großen Anklang: : Keren Deng, Sprachvolontär am Konfuzius-Institut, spielte auf der Hulusi. Die Hulusi ist ein traditionelles chinesisches Durchschlagzungeninstrument, das aus einem Flaschenkürbis und Bambus gefertigt wird. Im Wechsel wurden auf einer  großen und kleinen Bühne  Musik- und Tanzvorführungen verschiedener Traditionen geboten.

Das diesjährige Interkulturelle Fest wurde vom Interkulturellen Zentrum i. G. organisiert, welches es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen mit und ohne Migrationshintergrund einen Ort der Begegnung und des kulturellen Austauschs zu geben. Daher wurde das Fest auch dazu genutzt, auf die Ende Juni anstehende Wahl des Ausländer- und Migrationsrats (AMR) aufmerksam zu machen. Die Bedeutung der Teilhabe und Mitbestimmung von Migranten in der Politik hob Michael Mwa Allimadi, Vorsitzender des AMR, besonders hervor.

Den fröhlichen Abschluss des Fests bot die internationale Band „Fethi Tabet“ aus Montpellier, die die Menge auf dem Universitätsplatz zum Tanzen brachte. Für das Fest im nächsten Jahr ist eine „Meile der Religionen“ geplant.

Konfuzius-Institut Heidelberg beim Lebendigen Neckar 2014

Konfuzius-Institut Heidelberg beim Lebendigen Neckar 2014

Termin: Sonntag, 15. Juni 2014
Uhrzeit: 11.00 – 19.00 Uhr
Ort: Neckarwiese Heidelberg
Eintritt: frei

Auch in diesem Jahr lockte der “Lebendigen Neckar” in Heidelberg wieder zehntausende Besucher auf die Neckarwiese. Unter den über hundert Akteuren hatten sich Vereine und Akteure mit Chinabezug aus Heidelberg unter Federführung der China-Initiative Heidelberg wieder zu einem chinesischen Dorf auf der Neckarwiese zusammen gefunden. Das Konfuzius-Institut Heidelberg war in diesem Jahr mit einem abwechslungsreichen Programm vertreten. Ein Parcours durch die chinesische Sprache begeisterte Jung und Alt. Während die erste Station noch relativ einfach war – jeder Teilnehmer bekam von den Mitarbeitern des Instituts seinen Namen in chinesischen Schriftzeichen geschrieben – stellten rechnen auf Chinesisch und weitere lustige Rätsel manchen Teilnehmer doch vor größere Herausforderungen. Auch die Geschicklichkeit musste unter Beweis gestellt werden: Beim “Stäbchen-Führerschein” versuchten die Teilnehmer durch den geschickten Umgang mit Ess-Stäbchen 筷子 kleine, runde Kügelchen von einer Schale in die andere zu befördern. Umringt von zahlreichen Zuschauern stellten die Parcours-Teilnehmer schnell fest, dass diese so mühelos erscheinende Fingerübung doch nicht ganz einfach war, wie sie auf den ersten Blick erschien. Verzweifelt aussehende Versuche führten zu großer Begeisterung und Belustigung beim Publikum, aber durch die Unterweisung in der richtigen Technik, konnten schließlich die allermeisten Teilnehmer auch diese Hürde meistern. Viele Besucher blieben den ganzen Nachmittag am Stand des Konfuzius-Instituts, schauten anderen Teilnehmern bei ihren Versuchen über die Schulter, unterstützten sich gegenseitig beim Lösen der Rätsel und hatten vor allem viel Spaß im Chinesischen Dorf. Entspannen konnte man sich bei Probe-Kalligraphie-Stunden mit Zhang Zhenran zu den Klängen der Hulusi, gespielt von Deng Keren, und wer noch immer nicht genug hatte, sich in Geschicklichkeit zu üben, basteltet mit Sylvia Schneider bunte Schmetterlinge, Kraniche, Frösche oder Herzen aus Papier. Aber auch das Programm in der Mitte des Dorfplatzes hatte einiges zu bieten: Von Trommel-Einlagen, über chinesische Gedichte und Taijiquan bis zum Höhepunkt, einer Peking-Opern-Darbietung, konnte man die Vielfältigkeit der chinesischen Kultur erleben. Auch das Wetter hatte es gut gemeint mit Veranstaltern und Besuchern. Als die Zelte langsam wieder eingepackt wurden und man sich auf den Nachhauseweg machte, nahmen einige Besucher, neben schönen Erlebnissen und neuen Eindrücken, noch Bücher über China vom Stand des Alumni-Vereins des Instituts für Sinologie in Heidelberg mit nach Hause. Wir bedanken uns bei der China-Initiative Heidelberg und der Organisatorin des chinesischen Dorfes Sabine Hieronymus, bei unseren Lehrern und Helfern und natürlich unseren Gästen und “Nachbarn” im chinesischen Dorf für diesen schönen Tag und freuen uns darauf, wenn es beim nächsten Mal wieder heißt: “Das chinesische Dorf ist hiermit eröffnet.”

Einen Bericht in chinesischer Sprache finden Sie auf konfuzius-institute.de