Vortrag Marcus Hernig Shanghai im EXPO-Jahr 2010

Shanghai im EXPO-Jahr 2010: Mit Riesenschritten voran? Eine Bestandsaufnahme im Jahr der Weltausstellung

Termin: Freitag, 25.Juni 2010
Uhrzeit: 19.00 Uhr
Ort: Konfuzius-Institut Heidelberg
Speyerer Straße 6, 69115 Heidelberg

Die EXPO 2010 in Shanghai rückt die Stadt im Mündungsgebiet des Yangzi wieder in den Fokus der Öffentlichkeit. Wohin wird sich die Stadt, die wie keine andere für Wachstum und Modernisierung Chinas steht, entwickeln? Marcus Hernig hat es sich zum Ziel gesetzt, die zahlreichen Facetten Shanghais, die Chancen und Probleme der Stadt und ihrer Menschen so detailgetreu wie möglich aufzuzeigen. Die EXPO 2010 nutzt er als Ausgangspunkt für eine kritische Betrachtung und Bestandsaufnahme Shanghais und Chinas im Jahr der Weltausstellung. Neben kulturellen und gesellschaftlichen Entwicklungen der EXPO-Stadt wird auch die mediale Verarbeitung dieses Mega-Ereignisses u.a. im Internet Thema des Vortrags sein. Steigendes Selbstvertrauen, Nationalismus, Fragen der Kontrolle und persönlichen Freiheit, all diese Aspekte wird Marcus Hernig zu einem großen Ganzen zusammenfügen und so ein anschauliches Bild seines Lebensmittelpunkts zeichnen.

Marcus Hernig studierte Sinologie, Germanistik und Geschichte in Bochum und Nanjing und lebt seit 1992 in China, seit 1998 in Shanghai. Neben Tätigkeiten in der deutsch-chinesischen Kulturarbeit unter anderem für den Deutschen Akademischen Auslandsdienst (DAAD) oder das Goethe-Institut ist Marcus Hernig auch als Dozent und Autor tätig. Zu seinen bekanntesten Veröffentlichungen zählt das zusammen mit Jan Siefke herausgegebene Werk „China mittendrin: Geschichte, Kultur, Alltag“ (2008). Er ist Mitgründer der 2009 ins Leben gerufenen Kulturplattform Shanghai-Flaneure.

Mit freundlicher Unterstützung der China-Initiative e.V.
Marcus Hernig am Mittwoch, den 07. Juli 2010, 19 Uhr, im Teehaus des Chinesischen Garten im Lusienpark Mannheim:
Weitere Informationen unter:http://www.luisenpark.de/veranstaltungen/kalender#termin_1057

Vernissage: Dagmar Roederer, Arbeiten auf Papier und Leinwand

Termin:  Dienstag, 22. Juni 2010
Kursleiter/Redner:  Dr. Friedrich W. Kasten

Dass ostasiatische Kunstgegenstände eine ständige Quelle der Inspiration sein können, zeigt Dagmar Roederer in ihren farbenprächtigen Gemälden. Drachen, Koikarpfen oder Blumenornamente sind Motive, die durch ihre einzigartige Darstellung eine neue Interpretation erfahren. Nun schmücken einige ihrer Werke die Wände des Konfuzius-Instituts. Als Mannheimer Künstlerin, die auch in China ausstellt und sich ostasiatische Motive zueigen macht, um damit neue europäische Kunst zu schaffen, schlägt sie die Brücke zu China in Heidelberg. So passen ihre Werke  nicht nur farblich, sondern auch inhaltlich zu unserem Institut. Ein Glücksfall, den wir mit dieser  Vernissage und allen Interessierten feiern möchten.
Weitere Informationen:

Dagmar Roederer wurde 1951 in Mannheim geboren und begann ihre künstlerische Laufbahn als Werkstudentin am Nationaltheater Mannheim. Seit 1975 arbeitet sie als freischaffende Künstlerin. Ein Lichtstrahl, der auf eine kleine chinesische Vase fiel, fesselte den Blick von Frau Roederer. Die Kombination von Sonne und den Motiven dieser Vase schufen ein so bewegtes Bild, das die Künstlerin tief beeindruckte und bis heute fasziniert. Dies markierte den Beginn einer lebenslangen Passion. Die Vase als Thema ist geblieben. Dagmar Roederer variiert dieses Thema so, dass es immer wieder neu, manchmal sogar fremd oder ungewohnt erscheint. Eine Jazzkomponistin der Malerei.
2006 und 2007 stellte Dagmar Roederer ihre Werke in Beijing auf der China International Gallery Exposition aus.
Weitere Informationen zur Künstlerin finden Sie unter: www.dagmar-roederer.de

Die Einführung in die Werke wird Kunsthistoriker und Galerist Dr. Friedrich W. Kasten übernehmen.