A China We Can Talk To?

Talk and discussion with the founder of the “Reading the China Dream website” David Ownby.

For the past decade or so, in his Reading the China Dream project, David Ownby has been reading and translating the work of Chinese intellectuals who publish in China and in Chinese, not dissidents, but not Party propagandists either.  These intellectuals inhabit a world parallel to and at the mercy of the world of Xi Jinping and the Party-State where – like intellectuals elsewhere in the world – they write and publish to try to influence public opinion and perhaps the state on the issues they are allowed to discuss.  This world is circumscribed and has shrunk under Xi Jinping, but over the course of 40 years of reform and opening, Chinese intellectual life in China underwent a transformation similar to that of China’s economy and society; globalization changed the way Chinese intellectuals think and write with the result that, to a surprising degree, Chinese and Western intellectuals now share a common vocabulary and common references.  This suggests that a dialogue might be possible with many of China’s thought-leaders, if not with Chinese authorities.

About

David Ownby recently retired from the History Department of the Université of Montréal and is currently a Research Associate at the Max Planck Institute for Social Anthropology in Halle, Germany.  His most recent work focuses on intellectual life in contemporary China and he is the founder of the Reading the China Dream website.

Talk in English

Eine Kooperation mit dem Verbundprojekt „Worldmaking from a Global Perspective: A Dialogue with China“

 

23. Tagung des Fachverbands Chinesisch e. V. (FaCh) am Centrum für Asienwissenschaften und Transkulturelle Studien (CATS)

Call for Papers „Grenzen überwinden, China-Kompetenz vermitteln“ 23. Tagung des Fachverbands Chinesisch e. V. (FaCh) am Centrum für Asienwissenschaften und Transkulturelle Studien (CATS), Universität Heidelberg

English version

Programm:

Das Programm finden Sie hier.

11. April – 13. April 2024

(Shenbao 13.1907)

Oft wird China in Europa als eine der großen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts angesehen. Das birgt Chancen und Risiken: Zentral ist deswegen, die Motivation und das Interesse für China und die chinesische Sprache nachhaltig zu fördern. Gerade in einer Zeit, in der die Kommunikation mit China erschwert ist, kann, wer Chinesisch lernt und Wissen über China erwirbt und vermittelt, sich als Brückenbauer erweisen. Wenn China-Kompetenz die Fähigkeit zur informierten transkulturellen Übersetzung ist, so braucht es Ambiguitätstoleranz und Dialogfähigkeit, um diese zu erwerben und zu vermitteln, den Willen also, Konflikte auszuhalten und dabei immer wieder Grenzen zu überwinden. Mit unserem Tagungsthema wollen wir dazu einladen, gewohnte Grenzziehungen in Bezug auf China zu hinterfragen und innovative Vermittlungskonzepte für China-Kompetenz vorzustellen, die exemplarisch werden können für die Vermittlung von Global-Kompetenzen.

  • China-Kompetenz besteht aus Sprach- und Kultur-Kompetenz: Wie können wir also die traditionell klare Trennung zwischen Sprachunterricht und inhaltlicher Vermittlung überwinden? Wie können wir mit Übersetzungen von originalsprachlichen Quellen Brücken zum Fachunterricht bauen?
  • China-Kompetenz umfasst die Fähigkeit, den sinophonen Sprach- und Kulturraum als Ganzes zu verstehen. Wie verfahren wir mit den unterschiedlichen sprachlichen Varietäten, wie gehen wir mit Lang- und Kurzzeichen um, wie integrieren wir unterschiedliche Lehr- und Forschungstraditionen?
  • China-Kompetenz verändert sich im digitalen Zeitalter: Wie können wir durch eine Aufhebung der Trennungslinien zwischen analogem und digitalem Unterricht entstehende Denk- und Handlungsräume kreativ nutzen?
  • China-Kompetenz bedeutet, China kritisch zu verstehen: In welchen Zusammenhängen lassen sich kognitive und affektive Lehr- und Lernstrategien für den erfolgreichen Erwerb von Chinesisch- und China-Kompetenz einsetzen?
  • China-Kompetenz muss zielgruppengerecht und binnendifferenziert vermittelt werden: Wie sollen wir bei der Lehrbuch- und Materialentwicklung mit den Grenzen zwischen verschiedenen Bildungsformen und Altersgruppen (Vor- und Grundschule, Schule/AG, Berufsschule, Hochschule) umgehen?
Call for Papers:

Den Call for Papers finden Sie auf der folgenden Seite sowie direkt über die verlinkten Dokumente:

Kontakt:

Rückfragen gerne an: fach23@cats.uni-heidelberg.de

Veranstalter:
  • Fachverband Chinesisch e.V.
  • China-Schul-Akademie
  • Centrum für Asienwissenschaften und Transkulturelle Studien CATS
  • Konfuzius-Institut an der Universität Heidelberg e.V.