Steuer-Informationen für chinesische Gründungsinteressierte in Deutschland

Steuer-Informationen für chinesische Gründungsinteressierte in Deutschland

德国税务攻略

在德创业税务简介

Termin: Samstag, 23. März 2013
Uhrzeit: 14.00-16.00 Uhr
Ort: Institut für Sinologie, Raum 136, Akademiestr. 4-8, Heidelberg
Eintritt: frei

Der Vortrag von Xu CHEN (Tax Manager, Ernst & Young, Düsseldorf) fand in Kooperation mit dem Salon für transkulturelle Studien chinesischer Doktoranden und Post-Doktoranden aus Heidelberg und Mannheim statt (曼海姆跨学科跨文化沙龙).

报告人
陈旭
德国安永税务经理
德国注册税务咨询师

召集人

徐超骏
ABB国际石油与化工业务发展咨询师
环境工程与化工博士

活动介绍:
14:00-15:00 德国税务攻略报告
报告由两个主要部分组成。首先,陈旭先生为在德的华人做一个个人所得税报税方面的简介。报告的下半部分,陈旭先生会着重根据自己以往为企业做咨询的经验,给准创业和正在创业的华人朋友做一个相关税务简介,剖析创业准备期和创业前期中的企业税务必要环节和相关税务知识。

15:00-16:00 问答与自由讨论

报告人简介:
Background
►Xu Chen is a Tax Manager in Ernst & Young in Düsseldorf
►Xu joined Ernst & Young Düsseldorf’s Business Tax Advisory team in 2007

Experience
►Xu provides multinational companies with German tax advisory services.
►Special areas of expertise are tax compliance and advisory services, analysis of company’s tax accounts and reporting, wage tax, transfer pricing analysis as well as advice on tax audits.

Qualifications
►Degree in Business Administration  (FH Cologne)
►German Certified Tax Consultant

参加活动的报名:
1. 请有兴趣参加本次活动的朋友及早通过在线报名表报名。
2. 请大家在填写报名表的同时也填写一下自己在税务方面的问题,以便报告人事先进行有针对性的准备。

有关海德堡-曼海姆跨学科跨文化沙龙的更多介绍请参考我们的协作平台:http://sites.google.com/site/heidelbergmannheimsalon/home
和沙龙facebook社区
http://www.facebook.com/groups/139611929408533/

The Longest Way – Zu Fuß durch China

Termin: Donnerstag, 21. März 2013
Uhrzeit: 19.00 Uhr
Ort: Stadtbücherei Heidelberg, Hilde-Domin-Saal,
Poststr. 15, 69115 Heidelberg
Eintritt: 7 Euro, ermäßigt 5 Euro (Abendkasse ab 18.00 Uhr)

Im Oktober sorgte Christoph Rehage für einen Besucheransturm in der Stadtbücherei, alle Tickets waren restlos ausverkauft. Damit auch diejenigen, die keine Tickets mehr bekamen noch in den Genuss der vielen Bilder und lustigen Geschichten kommen, haben wir Christoph Rehage nochmals nach Heidelberg eingeladen.

Eines der wohl ungewöhnlichsten Geburtstagsgeschenke machte sich Christoph Rehage zu seinem 26. Geburtstag – eine Reise zu Fuß durch China. Zum Ende seines Studienaufenthaltes in Peking führte ihn sein Weg nicht zum Flughafen, sondern über Landstraßen, durch kleine Dörfer und große Städte, vorbei an der Chinesischen Mauer, durch die Provinzen Henan, Shaanxi und Gansu, nach Urumqi, durch Tibet  schließlich zurück in seine Heimat Niedersachsen. Seine Erfahrungen und Eindrücke  hat Christoph Rehage in seinem Buch „The Longest Way – 4646 Kilometer zu Fuß durch China“ zu Papier gebracht. Der außergewöhnliche Reisebericht wird ergänzt durch zahlreiche Fotographien der unterschiedlichen Menschen, die ihm unterwegs begegnet sind, beeindruckender Landschaften und Selbstporträts, die die zahlreichen Etappen auf Rehages Fußmarschs dokumentieren.

http://www.thelongestway.com/

Das Konfuzius-Institut bei der „Kinderuni“ 2013

Das Konfuzius-Institut beim 10-jährigen Jubiläum der „Kinderuni“ Heidelberg

Workshop „Chinesische Feste“

Termin: Samstag, 09. März 2013
Uhrzeit: 13.30 – 17.00 Uhr
Ort: Neue Aula der Universität, Universitätsplatz, 69117 Heidelberg
Eintritt: frei

Im Rahmen der Heidelberger „Jungen Universität” fand am Wochenende vom 08. bis 10. März 2013, die mittlerweile jährlich abgehaltene „Kinderuni“ statt. Die “Junge Universität” unterstützt Aktivitäten im Bereich Jugend und Wissenschaft und ist Teil des Bereichs Wissensaustausch und Innovation im Rahmen der Exzellenzinitiative.

Die „Kinderuni“ ist eines von vielen verschiedenen, speziell an Kinder und Jugendliche gerichteten Projekte der „Jungen Universität“ und konnte in diesem Jahr bereits ihr 10. Jubiläum feiern. Zu diesem freudigen Anlass wurde das dreitägige Programms mit einer festlichen Eröffnungsfeier begonnen. Nach Vortrag und Theatervorführungen zum Thema „10 Jahre Kinderuni: Wer bin ich und wer möchte ich sein?“, war am Samstag auch das Konfuzius-Institut mit dem Workshop „Chinesische Feste“ in der Neuen Universität vertreten. Am Stand des Konfuzius-Instituts informierten Verena La Mela vom Team Schulkooperation des SHAN (Sinologie Heidelberg Alumni Netwerks e.V.), Carina Laier und Sylvia Schneider vom Konfuzius-Institut Heidelberg außerdem über das Kooperationsprojekt „China an die Schulen!“.

Der Workshop richtete sich an Kinder zwischen 8 und 12 Jahre und ermöglichte den kleinen Teilnehmern und Teilnehmerinnen einen guten Überblick über die wichtigsten Feste und Feierlichkeiten in China. Anschließend wurden bunte chinesische Laternen gebastelt. Sylvia Schneider, die seit 2010 Mitarbeiterin im Konfuzius-Institut Heidelberg und Student Assistant am Exzellenzcluster „Asia and Europe in a Global Context“ ist und bereits im Jahr 2007 ihren ersten Kurs für Kinder im Rahmen der „Kinderuni“ am Institut für Sinologie gehalten hatte, ging in ihrem Vortrag vor allem auf Ablauf und Ursprung der Feste, die teils auf Märchen und Sagen zurückgehen, teils religiös oder politisch bedingt ist, ein. Außerdem erläuterte sie kurz den Mondkalender, um zu zeigen, weshalb die Feste nicht jedes Jahr auf den gleichen Tag fallen und stellte Vergleiche mit den bei uns in Deutschland begangenen Feierlichkeiten an. So wies sie unter anderem auf die Gemeinsamkeiten zwischen dem chinesischen Mondfest oder Mittherbstfest (中秋节), an dem man Mondkuchen und runde, an den Mond erinnernde Früchte isst und dem deutschen Erntedankfest hin. Auch verschiedene Bräuche des Neujahrs- oder Frühlingsfestes (春节), wie die ursrpüngliche Bedeutung des Feuerwerks, Hongbao (红包), Jiaozi  (饺子) oder Tigerkopfschuhe interessierten die kleinen Zuhörer.

Dass das Essen ein wichtiger Bestandteil jedes chinesischen Festes ist, machte Sylvia Schneider anhand des Drachenbootfestes deutlich. An diesem Fest, das nach dem Mondkalender am 5. Tag des 5. Monats abgehalten wird, werden sogenannte Zongzi (粽子) gegessen. Zongzi sind in Bambusblätter eingewickelte, meist dreieckige Reisbällchen. Nach der Legende wickelt man den Reis deshalb in Blätter, damit die als Opfergaben dargebrachten Reisbällchen nicht in der Nacht heimlich vom Flussdrachen verschlungen werden. So bindet man Blätter und bunte Seidenfäden um die Zongzi, da sich der Drache vor diesen fürchtet und die Opfergaben so geschützt sind.

Abschließend kam Sylvia Schneider auf Tradition und Entstehung des Laternenfests, das den Abschluss des Frühlingsfests bildet und gerade erst vor zwei Wochen gefeiert wurde, zu sprechen. Hierbei erklärte sie, wie aus der Sehnsucht des Palastmädchens Yuan Xiao nach seiner Familie ein Fest entstand und erklärte den Ursprung der Tangyuan erzählte. Tangyuan sind kleine Kugeln aus Mehl oder klebrigem Reis, mit einer süßen Füllung aus roter Bohnenpaste, Sesam, Pflaumen oder Kakao. Sie werden am Laternenfest miteinander gegessen und symbolisieren Zusammenfinden, Harmonie und Glück der Familie.

Nachdem die Kinder gespannt den Erzählungen gelauscht hatten und bei vielen das Interesse an der für die meisten doch fremden Kultur Chinas geweckt wurde, konnten sie anschließend selbst ihr Können beim gemeinsamen Basteln der Laternen unter Beweis stellen. Die Mitarbeiterinnen des Konfuzius-Institutes und der Sinologie Heidelberg, die den Workshop betreuten, waren begeistert vom Interesse, das Kinder und Eltern zeigten.

Wir bedanken uns bei allen Besuchern für Ihr Interesse und hoffen Sie bald wieder bei unseren kommenden Veranstaltungen begrüßen zu dürfen.