Tag der offenen Tür 2022 mit Eröffnung der Fotoausstellung „China 1961-2021 ⦁ Auf den Spuren des Wandels“

Am 25. September 2022 öffnete das Konfuzius-Institut Heidelberg die Türen und lud alle Interessierten dazu ein, den Verein und seine Mitarbeiter:innen kennenzulernen. Die Besucher konnten das Sprachkursangebot über Chinesisch-Schnupperkurse bei erfahrenen muttersprachlichen Lehrkräften oder einer Sprachkursberatung kennenlernen, in die Welt der Kalligrafie eintauchen, in der Bibliothek stöbern oder sich mit ihren Kindern an den Basteltisch setzen. 

 

Rundgang

 

 

Gleichzeitig stellte der Tag der offenen Tür auch die Vernissage zur Fotoausstellung „China 1961-2021 Auf den Spuren des Wandels“ dar. Im Flur des Instituts wurden zahlreiche historische Farbfotografien gezeigt, die der Arzt Dr. med. Horst Köntopp auf seiner China-Reise im Jahr 1961 auf Diapositivfilmen aufgenommen hatte. Den historischen Farbfotografien stellte Jakob Moritz Becker, ein Urenkel Köntopps, Fotografien gegenüber, die er zwischen 2016 und 2019 standortgleich entlang der damaligen Reiseroute seines Urgroßvaters aufgenommen hat: Die Reise führte Köntopp durch die Städte Tianjin, Beijing, Shanghai, Hangzhou, Guangzhou, Conghua und Foshan, wo er Kultur- und Arbeitsstätten besuchte und fotografierte. Neben Szenen des täglichen Lebens zeigen die Aufnahmen Porträts, Landschaften und Stadtansichten. Die Gegenüberstellung alter und neuer Fotoaufnahmen ermöglichte den Betrachter:innen, auf eine Zeitreise rund 60 Jahre zurück in die Vergangenheit zu gehen und gleichzeitig die Veränderung der dargestellten Orte und Motive nachzuempfinden. Im Rahmen eines Dia-Vortrages erzählte Jakob Becker den interessierten Besucher:innen zudem von der Reise seines Urgroßvaters durch ein stark verschlossenes und schwer zu bereisendes China sowie von seiner eigenen Reise circa 60 Jahre später und den Schwierigkeiten bei der Umsetzung des Fotoprojektes. Abschließend gab es die Möglichkeit des persönlichen Austausches bei einer kleinen Verköstigung mit Getränken und chinesischen Snacks. 

Bilder zur Veranstaltung

Fotoausstellung „China 1961-2021 ⦁ Auf den Spuren des Wandels“ von Jakob Becker (Ausstellungsdauer: 25.09.-21.10.2022)

Die Ausstellung „China 1961-2021 ⦁ Auf den Spuren des Wandels“ zeigt eine Auswahl historischer Farbfotografien, die der Arzt Dr. med. Horst Köntopp auf seiner China-Reise im Jahr 1961 auf Diapositivfilmen aufgenommen hatte.

Die Reise führte Köntopp durch die Städte Tianjin, Beijing, Shanghai, Hangzhou, Guangzhou, Conghua und Foshan, wo er Kultur- und Arbeitsstätten besuchte und fotografierte. Neben Szenen des täglichen Lebens zeigen die Aufnahmen Porträts, Landschaften und Stadtansichten. Die Ausstellung erschließt so ein facettenreiches Panorama der Gesellschaft und des Stadtlebens in China zur damaligen Zeit.

Den historischen Farbfotografien stellt Jakob Moritz Becker, ein Urenkel Köntopps, Fotografien gegenüber, die er zwischen 2016 und 2019 standortgleich entlang der damaligen Reiseroute seines Urgroßvaters aufgenommen hat. Dies ermöglicht dem bzw. der Betrachter:in, auf eine Zeitreise rund 60 Jahre zurück in die Vergangenheit zu gehen und gleichzeitig die Veränderung der dargestellten Orte und Motive nachzuzeichnen. Um die Ausstellung verwirklichen zu können, waren akribische Vorbereitungen nötig. So mussten kaum lesbare Dia-Beschriftungen entziffert, Motive identifiziert und Kamerastandorte rekonstruiert werden. Sogar Schattenwürfe sowie kleinste Bilddetails der historischen Vorlagen versuchte Becker in seinen Fotografien auf gleiche Weise einzufangen. Das Ergebnis dieser Spurensuche wird im Konfuzius-Institut noch bis zum 21. Oktober 2022 zu sehen sein. Bitte beachten Sie die Öffnungszeiten.

Öffnungszeiten der Fotoausstellung China 1961-2021 ⦁ Auf den Spuren des Wandels

Montag bis Freitag von 9-13 Uhr, Mittwoch von 9-19 Uhr  (Ausstellungszeitraum: bis Freitag, d. 21. Oktober 2022)

Tag der offenen Tür 2022 mit Eröffnung der Fotoausstellung „China 1961-2021 ⦁ Auf den Spuren des Wandels“

Am Sonntag, d. 25.09.2022 von 14 bis 18 Uhr, laden wir herzlich ein zu unserem alljährlichen Tag der offenen Tür mit einem besonderen Highlight, nämlich der Eröffnung der Fotoausstellung China 1961-2021 Auf den Spuren des Wandels“ mit einem Bildervortrag von Jakob Becker.   

16-17.30 Uhr  

Bildervortrag von Jakob Becker: China 1961-2021 Auf den Spuren des Wandels 

Über die Ausstellung und zum Vortrag von Jakob Becker: 

Die Ausstellung „China 1961-2021 Auf den Spuren des Wandels“ zeigt eine Auswahl historischer Farbfotografien, die der Arzt Dr. med. Horst Köntopp auf seiner China-Reise im Jahr 1961 auf Diapositivfilmen aufgenommen hatte.  

Die Reise führte Köntopp durch die Städte Tianjin, Beijing, Shanghai, Hangzhou, Guangzhou, Conghua und Foshan, wo er Kultur- und Arbeitsstätten besuchte und fotografierte. Neben Szenen des täglichen Lebens zeigen die Aufnahmen Porträts, Landschaften und Stadtansichten. Die Ausstellung erschließt so ein facettenreiches Panorama der Gesellschaft und des Stadtlebens in China zur damaligen Zeit. 

Den historischen Farbfotografien stellt Jakob Moritz Becker, ein Urenkel Köntopps, Fotografien gegenüber, die er zwischen 2016 und 2019 standortgleich entlang der damaligen Reiseroute seines Urgroßvaters aufgenommen hat. Dies ermöglicht dem bzw. der Betrachter:in, auf eine Zeitreise rund 60 Jahre zurück in die Vergangenheit zu gehen und gleichzeitig die Veränderung der dargestellten Orte und Motive nachzuzeichnen. In seinem Vortrag zeigt Becker ausgewählte Fotografien und berichtet vom Entstehungsprozess der Ausstellung sowie seiner akribischen Vorbereitung. So mussten kaum lesbare Dia-Beschriftungen entziffert, Motive identifiziert und Kamerastandorte rekonstruiert werden. Sogar Schattenwürfe sowie kleinste Bilddetails der historischen Vorlagen versuchte Becker in seinen Fotografien auf gleiche Weise einzufangen. Das Ergebnis dieser Spurensuche wird im Konfuzius-Institut noch bis zum 21. Oktober 2022 zu sehen sein. Bitte beachten Sie die Öffnungszeiten. 

Öffnungszeiten der Fotoausstellung China 1961-2021 Auf den Spuren des Wandels 

Montag bis Freitag von 9-13 Uhr, Mittwoch von 9-19 Uhr 

Ausstellungszeitraum: Montag, d. 26. September bis Freitag, d. 21. Oktober 2022 

Ausstellungseröffnung: Sonntag, d. 25. September 2022 ab 14 Uhr 

Das Gesamtprogramm am Tag der offenen Tür, Sonntag, d. 25. September 2022 von 14 bis 18 Uhr: 

14-16 Uhr 

Chinesische Kalligrafie: Ein Mitmachworkshop mit Pinsel, Tusche, Tuschereibstein und Papier 

Von chinesischen Schriftzeichen geht seit jeher eine besondere Faszination aus. Der Workshop gibt einen kurzen Einblick in Linienführung, Pinselstriche, Haltung und Atmung. Vorkenntnisse oder Sprachkenntnisse sind nicht notwendig. 

14.30-15 Uhr 

15-15.30 Uhr 

Chinesisch- Schnupperkurse: In unseren Schnupperkursen wird schnell klar, dass das Erlernen der chinesischen Sprache nicht nur Spaß macht, sondern auch sehr viel einfacher ist, als man denkt.  

14-15.30 Uhr 

Basteln mit Kindern von Scherenschnitt bis Opernmaskenmalen:  

Die Motive und Variationsformen des Scherenschnitts sind so zahlreich wie die Symbol- und Legendenlandschaft Chinas. Diese filigrane Kunst ist keinesfalls so schwer, wie die feinen Schnitte es vielleicht vermuten lassen und kann hier erprobt werden. 

Die Art und Farbe der Pekingopern-Masken spielen eine große Rolle. Kinder können anhand von Vorlagen oder nach eigenen Wünschen eine Pekingopern-Maske gestalten. 

 

15.30-16 Uhr  

Chinesisch- Schnupperkurs für Kinder: Kinder erlernen Fremdsprachen meist intuitiv und sehr schnell. In der Schnupperstunde werden sie spielerisch an die chinesische Sprache herangeführt. 

 

14-16 Uhr  

Streifzug durch unsere Bibliothek: Streifen Sie durch die Bestände unserer Bibliothek und entdecken Sie das vielfältige Lektüreangebot. Angefangen von historischen und zeitgenössischen Romanen mit Chinabezug, über Science-Fiction Literatur aus China bis zu Graphic Novels, Kinder- und Jugendliteratur und Sachbüchern über China bietet unsere Bibliothek für (fast) jedes Lese-Interesse das geeignete Buch.  

 

 

 

Shenzhen – Zwischen Kreativität, Innovation und Kontrolle

Nach unserer Sommerpause ist es am 15. September wieder einmal Zeit für unser Tandemcafé ChinaCool. Referent Gregor Wiederrecht studiert politische Ökonomie an der Universität Heidelberg und wird uns in seinem Vortrag die Metropole Shenzhen vorstellen.

Wie hat sich ein kleines Fischerdorf zur Riesenmetropole am Perlflussdelta entwickelt? Und wie lebt es sich dort? Neben Alltäglichem wie Wohnen und Essen, thematisiert der Vortrag auch Zukunftsthemen und die technischen Entwicklungen der Stadt, wie z.B. autonomes Fahren.

Was ist ChinaCool?

Was wissen Deutsche eigentlich über China? Wie denkt man in Deutschland über China und welche Vorstellungen haben Chines:innen im Gegenzug von Deutschland und was denken Chines:innen über Deutsche?

Bei Chinacool hinterfragen wir gängige Vorurteile und Stereotypen über China und Deutschland und lernen den kulturellen Hintergrund des “anderen” Landes besser kennen. In Kurzvorträgen stellen wir Themen vor, die uns persönlich interessieren, die in China oder Deutschland gerade aktuell sind und uns Einblicke geben in Denken und Kultur in China wie in Deutschland. In kleinen Gruppen unterhalten wir uns in deutscher und chinesischer Sprache und lernen so China und Deutschland nicht nur aus einer oft ganz neuen Perspektive kennen, sondern haben auf diese Weise auch die Möglichkeit, unsere Sprachkenntnisse zu vertiefen, Sprachpartner:innen und Freunde zu finden.

Wir wollen gemeinsam lernen, dabei viel Spaß haben und Themen diskutieren, die uns ganz persönlich interessieren. Chinacool wird gemeinsam mit den Teilnehmer:innen organisiert. Ihr könnt eure Ideen einbringen und gemeinsam mit uns das Format gestalten. Wir freuen uns auf euch!