Internationale Wochen gegen Rassismus 2022 – Anti-asiatischer Rassismus: Was ist das und wie können wir diesem begegnen?

Seit Ausbruch der Corona-Pandemie erleidet die asiatische Community weltweit vermehrt verbale und physische Übergriffe. So gingen zwischen März 2020 und Juni 2021 über 9.000 Meldungen anti-asiatischer, rassistischer Vorfälle bei der US-amerikanischen Beschwerdestelle Stop AAPI Hate ein. Unter dem Hashtag #ichbinkeinviruszirkulierten Berichte rassistischer Übergriffe asiatisch gelesener Menschen in den deutschsprachigen sozialen Medien. Anti-asiatischer Rassismus ist jedoch kein neues Phänomen; auch sind asiatisch gelesene Menschen in Deutschland nicht nur von negativem, sondern auch positivem Rassismus betroffen. So gelten asiatisch gelesene Menschen mit Migrationsgeschichte häufig als „Vorzeigemigrant*innen“, werden dabei als homogene Massedargestellt und auch häufig als solche wahrgenommen. Diese Veranstaltung beschäftigt sich mit den unterschiedlichen Formen des anti-asiatischen Rassismus und fragt sich, wie wir diesem begegnen und was wir diesem entgegensetzen können.

Diese Veranstaltung findet im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus statt.

Die Veranstaltung findet in einem Hybrid-Format statt. Wir bitten um eine Anmeldung per E-Mail an info@konfuzius-institut-heidelberg.de. Vielen Dank!

Den Online-Livestream finden Sie hier:

Kurzbiografie:

 

Ruirui Zhou studierte Germanistik an der Sichuan International Studies University und an der Wuhan University in China. Derzeit ist sie Doktorandin an der School of Sociology and Economics der Universität Hamburg, wo sie zur Kulturpolitik und Kulturentwicklung forscht. In ihrer soziologischen Arbeit setzt sie sich auch mit anti-asiatischem Rassismus auseinander. Neben ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit ist  Ruirui Zhou als Kolumnistin tätig und derzeit stellvertretende Vorsitzende der Chinesischen Gemeinde in Deutschland e.V.

 

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Photo credit: Miguel Ferraz

 

 

 

 

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