HAIlight des Monats im Konfuzius-Institut

HAIlight des Monats: Interkulturelles Training im Konfuzius-Institut Heidelberg

Termin: Freitag, 21. Juni 2013
Ort: Konfuzius-Institut Heidelberg, Speyerer Straße 6, 69115 Heidelberg

Im Bereich Wirtschaft und Gesellschaft bietet das Konfuzius-Instituts Heidelberg interkulturelle Trainings an. Diese sind auf die jeweilige Zielgruppe und ihre Bedürfnisse zugeschnitten. Einen kleinen Einblick in ein solches interkulturelles Training sowie in die Arbeit des Konfuzius-Instituts Heidelberg erhielten die rund vierzig Teilnehmer, die noch einen Platz für das „HAIlight des Monats“ Juni, das gemeinsam von der Stabsstelle Heidelberg Alumni International (HAI) und dem Freundeskreis der Universität Heidelberg organisiert wurde, hatten bekommen können. Im Rahmen des „HAIlights des Monats“ erhalten Alumni der Ruperto Carola jeden Monat die Möglichkeit, eine Kulturinstitution, Organisation oder universitäre Einrichtung näher kennenzulernen und einen Blick „hinter die Kulissen“ zu werfen. Das „HAIlight“ im Konfuzius-Institut Heidelberg war, zu unserer großen Freude, bereits sehr schnell nach Bekanntgabe ausgebucht.

Vorstellung des Instituts durch Petra Thiel

Petra Thiel, die Geschäftsführende Direktorin und Leiterin des Bereichs Wirtschaft und Gesellschaft des Konfuzius-Instituts Heidelberg, begrüßte die Teilnehmer und gab ihnen einen kurzen Einblick in die Arbeit von Konfuzius-Instituten weltweit, sowie in die eizeilenen Arbeitsbereiche, den institutionellen Aufbau und die Zielsetzung des Konfuzius-Instituts Heidelberg. „Konfuzius-Institute sehen sich als Mediatoren zwischen Ost und West“, erklärte Petra Thiel ihren Zuhörern. Eine wichtige Grundlage für die Arbeit des Konfuzius-Instituts sei daher auch die enge Kooperation mit der Partneruniversität des Instituts, der Shanghai Jiaotong Universität, mit der das Konfuzius-Institut und die Universität Heidelberg auch im Forschungsbereich immer häufiger zusammenarbeiten. Die Teilnehmer kamen zudem in einen ganz besonderen Genuss chinesischer Kultur. Sie hatten Gelegenheit sich die zu diesem Zeitpunkt im Konfuzius-Institut laufende Ausstellung des chinesischen Künstlers Zou Junyuan anzusehen. Das Motto der Ausstellung “In Search for the Understanding Mind” hätte nicht besser zum „HAIlight des Monats“ passen können. Die Gäste erhielten durch die Werke Zou Junyuans Einblicke in die Kunst der chinesischen Schrift, der Tuschemalerei und in zeitgenössische Malerei, in der westliche und östliche Stilelemente und Techniken eine harmonische Symbiose eingehen.

Interkulturelles Training mit Dr. Martin Gieselmann

Nach diesen Einblicken stimmte der Sinologe und Geschäftsführer des Südasien-Instituts, Dr. Martin Gieselmann, die Teilnehmer mit einigen Schätzfragen auf das interkulturelle Training ein. Wie viele Millionen-Städte gibt es in China und wie viele in Deutschland? Wie viele Handy- und Internetnutzer? Und wie hoch ist das Durchschnittseinkommen in den beiden Ländern? Bereits bei den Antworten auf diese Fragen „outeten“ sich einige „China-Kenner“ im Publikum. Notwendig waren China-Kenntnisse für dieses Training aber nicht. In der nächsten Sequenz zeigte Martin Gieselmann, dessen Forschungsschwerpunkt unter anderem im Bereich des chinesischen Films liegt, den Teilnehmern Ausschnitte aus drei chinesischen Filmen. Dabei ging es weniger um Sprachkompetenz, sondern vielmehr um das Lesen der Körpersprache, das gerade im Umgang mit anderen Kulturen von großer Bedeutung ist. Eine hohe Kompetenz im Lesen der Körpersprache kann, wie die Teilnehmer bewiesen, fehlende Sprachkenntnisse wettmachen. Ob Traurigkeit, Wut, Streit, Freude oder Anteilnahme, die Teilnehmer konnten die gezeigten Sequenzen „verstehen“ und auch den Inhalt längerer und intensiver Gespräche durch genaue Beobachtung nachvollziehen. Im Normalfall, so Dr. Gieselmann, habe man für ein interkulturelles Training natürlich mehr Zeit. Solche Seminare dauern oft mehrere Tage. Aber einen Einblick in die chinesische Kultur, eine Sensibilisierung für den Umgang mit einer anderen Kultur und die Notwendigkeit der Reflexion des eigenen kulturellen Hintergrundes, konnte auch in dieser kurzen Zeit erreicht werden. Sogar einige Worte Chinesisch nahmen die Teilnehmer mit auf den Nachhauseweg. Wir bedanken uns bei den Organisatoren der Stabsstelle Heidelberg Alumni International, des Freundeskreises der Universität sowie alle Teilnehmern für ihr reges Interesse und bei den Organisatoren für die gute und herzliche Zusammenarbeit. Bei Interesse an einem interkulturellen Training für Ihr Unternehmen oder Organisation melden Sie sich bei Frau Petra Thiel unter p.thiel@konfuzius-institut-heidelberg.de.

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