Schüler und Schülerinnen aus Freudenheim bereiten sich auf ihre erste Chinareise vor

27 Schüler und Schülerinnen des Feudenheim Gymnasium Mannheim werden im Oktober diesen Jahres 16 Tage nach China reisen und Land und Leute dort hautnah erleben. Sie werden in chinesischen Familien leben und mit ihren Lehrern auf die Reise durch dieses faszinierende Land gehen. Dafür wurden sie von drei Lehrkräften der Initiative “China an die Schulen” der Sinologie und des Konfuzius-Instituts Heidelberg, Heiko Lübben, Mathias Langfeld und Dorothea Slevogt vom 22.-24. Juli intensiv vorbereitet. Die Vorbereitung begann mit einem Einführungstag in die Geschichte, Politik und Landeskunde Chinas. Schüler und Schülerinnen malten ihre eigenen Landkarten von China, wie sie es sich vorstellten und was sie schon von diesem riesigen Land wussten.

Selbstgemalte Landkarte einer Schülerin

Als Ergänzung gab es ein China-Quizz und es wurden von Schülern und Schülerinnen vorher zusammengestellte Themen über China aus den Medien besprochen und in einen geschichtlichen und politischen Gesamtzusammenhang gestellt. Dazu gehörten Berichte zu häufig in den deutschen Medien erwähnte Regionen in China, worüber zwei Schülerinnen einen Vortrag vorbereitet hatten. Ein weiterer Schüler hielt einen Vortrag zum chinesischen Telekommunikations- und Mobilfunk-Hersteller Huawei.

Zwei Schülerinnen halten ein Referat

Am Ende des ersten Tages ergänzten die Schüler und Schülerinnen ihre China-Landkarten um das neu gewonnene Wissen.
Am zweiten Tag tauchten die Schüler und Schülerinnen tief in die chinesische Kultur ein. Sie lernten etwas zum Leben in einer chinesischen Familie, Feiertagen und Festen, sowie das Leben an chinesischen Schulen. Die Klasse packte dafür einen virtuellen Koffer mit Geschenken für ihre Gastfamilien und in Gruppen analysierten immer zwei Schüler und Schülerinnen jeweils ein Bild aus der Buchreihe Ost trifft West und diskutierten den erkannten Kulturunterschied mit den anderen MitschülerInnen.

Quelle: Liu Yang, Ost trifft West

Am Ende des Tages ging es um die chinesische Esskultur, wo auch der Umgang mit Stäbchen nicht fehlen durfte. Dafür traten die Schüler und Schülerinnen zu einem Stäbchen-Wettspiel in drei Gruppen gegeneinander an. Sie mussten versuchen verschiedene Süßigkeiten mit Stäbchen von Schälchen zu Schälchen zu transportieren.

Der dritte und letzte Tag war ausschließlich der chinesischen Sprache gewidmet. Die SchülerInnen sollten lernen sich in ihren Familien und in der Austauschschule vorzustellen und ein paar Sätze auf Chinesisch zu sagen. Auch erlernten sie etwas zum Unterschied zwischen gesprochener und geschriebener Sprache sowie zur Entstehung chinesischer Piktogramme. Manche Schüler und Schülerinnen erhielten auch schon einen chinesischen Namen. Gesungen wurde natürlich auch und Schüler und Schülerinnen übten in Gruppen Dialoge oder erarbeiteten gemeinsam Arbeitsblätter.

Am Ende blieb den Lehrkräften der Initiative “China an die Schulen” nur noch den Schülern und Schülerinnen des Feudenheim Gymnasium eine unvergessliche China-Reise zu wünschen und zu hoffen, dass sie viel für ihre Reise von den drei Tagen mitnehmen konnten.
Text, Fotos und Bilder: Dorothea Slevogt

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