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Theateraufführung BABYLOL – Babylonische Sprachverwirrung nach einer Kurzgeschichte von von Xia Jia

12. Oktober, 19:00 - 20:30

Auf einen Blick:

Start: FR, 12. Oktober, 19:00 Uhr

Ort: Theater im Ballsaal, Frongasse 8, 53121 Bonn (Karte)

Künstlerische Leitung: Prof. René Harder

Veranstaltungssprache: Deutsch / Englisch

 

BABYLOL – Babylonische Sprachverwirrung — nach einer Kurzgeschichte von von Xia Jia

Im Anschluss an die Performance findet eine Podiumsdiskussion zum Stück BABYLOL mit Prof. René Harder, Xia Jia und Studierenden der Alanus Hochschule statt.

Das Theaterstück BABYLOL erzählt von Anni, einer jungen Frau, deren beste Freundin Lia an einem unheilbaren Virus erkrankt und infolgedessen jegliche sprachlichen Fähigkeiten verliert. Das sogenannte Babel-Syndrom zerstört die Kommunikationszentren in Lias Gehirn und lässt sie eine Sprache entwickeln, die nur sie selbst versteht. Um den Austausch mit der besten Freundin beraubt, gerät Anni in eine sich immer weiter verschärfende Krise, in der sie sich mit ihrer Einsamkeit und Abhängigkeit auseinandersetzen muss. Wie können die Freundinnen trotz des Sprachverlusts miteinander kommunizieren? Finden sie neue Wege zueinander?

Ablauf

19:00 Uhr  Einführung in das Werk Xia Jias durch Dr. Petra Thiel (Direktorin des Konfuzius-Instituts an der Universität Heidelberg)

19:20 Uhr Preisverleihung des deutsch-chinesischen Übersetzungswettbewerbs nach einem Text von Xia Jia

19:30 Uhr Performance „BABYLOL – Babylonische Sprachverwirrung“ nach einer Kurzgeschichte von Xia Jia

 

Über Xia Jia 

Die Schriftstellerin Xia Jia (*1984) zählt zu den bedeutendsten Stimmen der zeitgenössischen chinesischen Science-Fiction und Fantasy. Nach ihrer Promotion in Vergleichender Literaturwissenschaft an der Peking University im Jahr 2014 lehrt sie heute chinesische Literatur an der Xi’an Jiaotong University. Für ihre Kurzgeschichten wurde sie mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit acht Galaxy Awards; ihre Werke erscheinen regelmäßig in renommierten internationalen und chinesischen Magazinen und wurden in zahlreiche Sprachen, darunter auch Deutsch, übersetzt.

In ihren Erzählungen verbindet sie wissenschaftliche Neugier mit poetischer Imagination und einem feinen Blick für zwischenmenschliche Beziehungen. Ihre Geschichten zeigen nicht selten Zukunftswelten, in denen technologische Entwicklungen mit Fragen nach Erinnerung, Identität und Fürsorge verknüpft sind. Statt dystopischer Zuspitzungen stehen häufig Empathie, kulturelle Traditionen und die leisen Veränderungen des Alltags im Mittelpunkt.

 

In Kooperation mit Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft, Konfuzius-Institut Bonn

Details

Veranstalter

  • Konfuzius-Institut Heidelberg
  • Konfuzius-Institut Bonn e.V.

Veranstaltungsort

  • Theater im Ballsaal
  • Frongasse 9
    Bonn, NRW 53121 Germany
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Veranstalter

  • Konfuzius-Institut Heidelberg
  • Konfuzius-Institut Bonn e.V.

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  • Theater im Ballsaal
  • Frongasse 9
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