Der Tigerprinz als Theaterstück

Der Tigerprinz, ein Theaterstück von Anne-Kathrin Klatt

 

Termin: 13. und 14. Februar 2011
Ort: Kulturhaus Karlstorbahnhof, Am Karlstor 1, 69117 Heidelberg

Nach dem preisgekrönten Bilderbuch von Chen Jianghong.

Der Tigerprinz in der Inszenierung von Anne-Kathrin Klatt begeisterte Groß und Klein! Im ausverkauften Theater im Kulturhaus Karlstorbahnhof herrschte gespannte Stille, als Anne-Kathrin Klatt die Geschichte des kleinen Prinzen Wen und der Tigerin auf der Bühne zum Leben erweckte. Spannend und mitreißend begeisterte die Künstlerin mit Gesang, Tanz und Spiel natürlich vor allem die zahlreich erschienen Kinder, die keinen Moment Bühne aus den Augen ließen. Aber auch nachdenkliche Töne klangen im Stück an. Die liebevolle Beziehung zwischen Mensch und Tier, aber auch der Konflikt zwischen Liebe und Hass bewegten alle Zuschauer. Das Konfuzius-Institut Heidelberg bietet in seinem breiten Kulturprogramm  viele Veranstaltungen speziell für Kinder an, aber die Aufführungen von Frau Klatt gehören bereits jetzt zu den Glanzpunkten des Jahres.

Zum Stück:

Krank vor Kummer über den Tod ihrer Kinder und voller Hass auf die Menschen, die diese töteten, streift die Tigerin durch den Urwald. Schließlich wächst ihr Hass auf die Menschen ins Unermessliche, sie greift Dörfer und Siedlungen an, reißt Menschen und Tiere. Voller Verzweiflung wendet sich der König des Landes an die weise Lao Lao, die ihm rät, seinen kleinen Sohn Wen in das Reich der Tigerin zu schicken um sie so zu versöhnen. Zwischen dem furchtlosen und mutigen kleinen Wen und der Tigerin entsteht bald eine innige Freundschaft. Sie zieht ihn groß und lehrt ihn, was er wissen muss, um im Urwald zu überleben. Doch der König und die Königin ertragen die Sorge um ihren kleinen Sohn nicht mehr und schicken Soldaten aus um ihn zurück zu holen. Anne-Kathrin Klatt erzählt, singt und spielt diese wunderschöne Geschichte über Liebe und Hass, Freundschaft und Zuneigung mit viel Witz und Fantasie. Mit kleinen Holzpuppen und farbenfrohen Kostümen stellt sie die Figuren lebhaft dar und wechselt mühelos von einer Rolle zur anderen.

 

Anne-Kathrin Klatt wurde 1964 in Preetz in Schleswig-Holstein geboren und studierte an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Suttgart im Bereich Figurentheater. 1997 erhielt sie ein Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg. Seit 1989 ist Anne-Kathrin Klatt freiberuflich tätig und arbeitetet solistisch und in verschiedenen Formationen als Spielerin und Gestalterin unter anderem am Landestheater Tübingen. Für ihre Inszenierung “Mona Alma” die stumme Geliebte des Oskar Kokoschka gewann Anne-Kathrin Klatt 1998 den Publikumspreis der Stuttgarter Zeitung und im Jahr 2000 den Heidelberger Theaterpreis.

Weitere Informationen zu Anne-Kathrin Klatt finden sie unter: www.figurentheater-klatt.de

Zu Chen Jianghong:

Vorlage des Stückes von Anne-Kathrin ist das gleichnamige Bilderbuch des chinesischen Künstlers und Autoren Chen Jianghong. Chen Jianghong wurde im Jahr 1963 in der chinesischen Hafenstadt Tianjin und begeistert sich schon in jungen Jahren für die Kunst. Er studierte Malerei und lebt seit 1987 als freischaffender Künstler in Paris. Seine Bücher wurden mit zahlreichen Preisen ausgenzeichnet. 2005 erhielt Han Gan und das Wunderpferd den Deutschen Jugendliteraturpreis.Der Tigerprinz gewann Chen  2006 den Rattenfängerliteraturpreis der Stadt Hameln und auch Chens neuestes Werk An Großvaters Hand war 2010 für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. Bilderbücher sind für Chen Jianghong nicht einfach eine Kunstform oder eine Arbeit, sondern eine Herzensangelegenheit. Geschichten für Kinder lebendig zu machen, sie mitzunehmen auf eine Reise voller Abenteuer und sie damit zu interessieren und zu bezaubern, ist ihm dabei genau so wichtig wie Ehrlichkeit und Offenheit. So ergibt sich die ganz besondere Kombination aus Realität und Fantasie, die Chens Bücher so einmalig macht. Weitere Informationen zu Chen Jianghong finden Sie unter: www.moritzverlag.de. Mehr zu Chens Besuch im Konfuzius-Institut Heidelberg finden sie hier.

Eine Veranstaltung des Konfuzius-Instituts Heidelberg in Zusammenarbeit mit 

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