Ausstellungseröffnung “Im Gedenken: 80 Jahre nach dem Massaker von Nanjing”

Termin: Mittwoch, 24. Januar 2018
Uhrzeit: 19:00 Uhr
Ort: Konfuzius-Institut, Speyerer Str. 6, 69115 Heidelberg
Eintritt: frei

Am 13. Dezember 1937 fiel die damalige chinesische Hauptstadt Nanjing an die japanische Armee. In den Wochen danach wurden viele Gräueltaten an der chinesischen Bevölkerung der Stadt verübt. Oft wird deshalb auch vom Massaker von Nanjing gesprochen. In dieser schweren Zeit setzten sich aber auch einige Menschen dafür ein, die Bevölkerung der Stadt vor Schaden zu schützen. Unter ihnen war der Deutsche John Rabe.

Im Konfuzius-Institut fand im Rahmen der Reihe eine Ausstellung statt, in der die Geschichte des Nanjing Massakers und der Rolle John Rabes mit Bildern und Texten präsentiert wurde. Die Ausstellungseröffnung wurde eingeleitet durch einen Vortrag von Thomas Rabe, dem Enkel von John Rabe.

 

Eröffnungsvortrag von Thomas Rabe

 

Schülerinnen bei der Ausstellungsbesichtigung

 

Thomas Rabe und Heidi Marweg begutachten die Tagebücher

John Rabe (1882-1950) arbeitete von 1911 bis 1938 bei der Siemens China Co., einer Tochtergesellschaft des Siemens & Halske-Konzerns. Ab 1931 war er Geschäftsführer der Siemens & Halske-Niederlassung in Nanjing, der damaligen Hauptstadt der Republik China.

Rabe nahm während der Angriffe der Japaner auf die Stadt Nanjing mehr als 600 chinesische Flüchtlinge in seinem Anwesen auf, um ihnen dort Schutz zu gewähren. In der von ihm verwalteten, weniger als 4 km² großen Sicherheitszone, retteten er und andere Mitglieder des Internationalen Komitees für die Sicherheitszone in Nanjing das Leben von mehr als 250.000 Chinesen. In seinem Haus verfasste er seine berühmten Tagebücher.

 

 

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