
Übersetzt aus der Zukunft: Ein dezentrales Symposium zum Übersetzen von Science-Fiction und Spekulativer Literatur
Im Saalbau des Betriebswerks Heidelberg sind im Oktober 48 Bilder zu sehen, die uns eine mögliche Welt von morgen zeigen. Angefertigt wurden diese von der Studiengruppe Illustration von Prof. Georg Barber (ATAK) und Markus Färber an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle zu der Anthologie »Flüchtige Zeit« (2026, MaroVerlag). Das Buch versammelt acht prägende Stimmen der chinesischen Science-Fiction, darunter auch den Hugo-Award-Gewinner Liu Cixin.
Zu sehen sind die Arbeiten von: Josephine Baridon, Nora Blümel, Leonie Bogun, Milena Breiter, Bettina Serpa Chernicoski, Nora Dorgathen, Marie Bo Ehrentraut, Meiling Fan, Lisa Hansemann, Polly Härle, Paula Janser, Jakub Klimeš, Ana Lutzenberger, Larissa Martins Gerich, Camilla Mücksch, Nabberduk, Charlotte Ramsbrock, Pauline Saul, Sophie Schantl, Maite-Elisabeth Schönherr, Clara Vastano, Charlotte Winkler, Miriam Wiskemann
Die Ausstellung wird vom 12.10. bis zum 30.10. montags bis freitags von 10 bis 12 Uhr zu sehen sein.
Das Buch
Miniklone helfen dabei, in kürzester Zeit die Liebe des Lebens zu finden. Eine tote Katze nimmt Kontakt zu ihrer ehemaligen Besitzerin auf. Riesige Seifenblasen lassen es in der Wüste regnen und jahrelanger Kälteschlaf schafft Heilsversprechen bei bislang tödlichen Krankheiten. Algorithmen bringen Sprachbarrieren zum Verschwinden – oder entscheiden darüber, wer bei einer Katastrophe evakuiert wird und wer nicht.
Die acht Kurzgeschichten der Anthologie beleuchten das Verhältnis zwischen Mensch, Umwelt und Technik. Übersetzt von Karin Betz und Marc Hermann sowie den Kapsel-Machern Lukas Dubro, Felix Meyer zu Venne, Chong Shen und Konrad B. Winkler.
»Flüchtige Zeit«
304 Seiten, Broschur, MaroVerlag
Übersetzer:innen, Autor:innen, Illustrator:innen, Wissenschaftler:innen und Science-Fiction-Leser:innen kommen an vier Abenden in Berlin, Heidelberg und Halle über das Übersetzen ins Gespräch, mit dabei: die chinesische Science-Fiction-Autorin Xia Jia, die ÜbersetzerInnen Karin Betz, Milena Adam, Karin Nölle, Lisa Mensing und Marc Hermann.
Kuratiert von Tim Holland, dem MaroVerlag und dem Kapsel-Projekt.
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