Die Internationalisierung des Renminbi: Reif für die Erste Liga?

Die Internationalisierung des Renminbi: Reif für die Erste Liga?

Vortrag von Martin Miller (Commerzbank, Frankfurt am Main) in der Reihe “Sinology goes Public”

http://www.hanban.org/article/2016-05/12/content_641273.htm

Termin: Mittwoch, 27. April 2016
Uhrzeit: 18.00 Uhr
Ort: Konfuzius-Institut Heidelberg,
Speyerer Str. 6, 69115 Heidelberg
Eintritt: frei

Nachdem in den 15 Jahren seit dem Beitritt der Volksrepublik China zur Welthandelsorganisation im Jahre 2001 das Land in einer beispiellosen Aufholjagd zur zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt geworden ist, hat die chinesische Regierung in den letzten Jahren eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, um den weiterhin geringen Stellenwert der chinesischen Währung Renminbi an den internationalen Finanzmärkten dem gewachsenen Gewicht der Wirtschaft entsprechend zu erhöhen. Während einige Beobachter den Renminbi daher bereits auf dem Weg zur Ablösung des US-Dollar als Weltleitwährung sehen, drängt die Reaktion der chinesischen Regierung auf die jüngsten Turbulenzen an den chinesischen Finanzmärkten die Frage auf, ob der Renminbi tatsächlich bereits reif ist für eine Rolle als globale Leit- und Reservewährung.

Der Vortrag stellt den aktuellen Stand bei der internationalen Nutzung des Renminbi vor und setzt diesen in Bezug zu den Anforderungen an eine internationale Handels-, Investitions- und Reservewährung.

Martin Miller leitet seit 2012 den International Desk in der Zentrale der Commerzbank AG in Frankfurt. Zuvor war er knapp acht Jahre für die Bank in China tätig, zunächst als Repräsentant in Peking und später als Filialleiter in Tianjin. Vor seinem Eintritt in die Commerzbank im Jahre 1995 studierte er Sinologie, Politikwissenschaft und Zivilrecht in Tübingen, Taipeh und Nanking.

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