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Susanne Weigelin-Schwiedrzik (Wien): “Chinas 1968: Die Kulturrevolution in der Erinnerung”

17. Januar, 18:00 - 19:30

- kostenlos

Die Kulturrevolution (1966-1976) hat vagen Schätzungen zu Folge fast 2 Millionen Menschen das Leben gekostet, weit mehr wurden Opfer politischer Verfolgung. Seit den achtziger Jahren ist die öffentliche Diskussion über diesen Bürgerkrieg in China tabuisiert. Das Ereignis scheint vergessen. Und dennoch: Der Bürgerkrieg geht in den Köpfen der Menschen weiter. Opfer und Täter begegnen sich mit Unverständnis und stehen sich oft unversöhnlich gegenüber. Immer wieder bricht die Angst hervor, China könnte noch einmal in eine Phase der gewalttätigen gesellschaftlichen Auseinandersetzung gehen. Die Geschichte der Kulturrevolution ist noch nicht geschrieben. Um sie wird nach wie vor gerungen. So sieht Vergangenheitsbewältigung ohne Versöhnung aus.

Nach dem Studium der Sinologie, Japanologie und der Politischen Wissenschaften (1973-1978) in Bonn, Peking und Bochum promovierte Frau Susanne Weigelin-Schwiedrzik im Fach Geschichte Chinas an der Ruhr-Universität Bochum 1982, wo sie 1989 auch habilitierte. Von 1989-2002 war sie Ordinaria für Moderne Sinologie an der Universität Heidelberg, wo sie ebenfalls die Stelle der Pro-Rektorin für Internationales von 1999-2001 innehatte. Seit 2002 ist sie Professorin für Sinologie an der Universität Wien, seit 2011 korrespondierendes Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. 2011-2015 war sie zudem Vize-Rektorin für Forschung und Nachwuchsförderung an der Universität Wien. Forschungsaufenthalte führten sie an die Peking University (1980), University of California, Berkeley (1984-1985), Tsinghua University, Peking (1987), Kyoto University (1992), Hong Kong University of Science and Technology (1987), University of California, Berkeley (1999), Brandeis University (2005), Chinese Academy of Social Sciences (2014) und an die Chinese University of Hong Kong (2018). Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören: Geschichte und Geschichtsschreibung im China des 20.Jahrhunderts, Geschichte Ostasiens im 19. und 20. Jahrhundert, Geschichte der VR China, Politik und Erinnerung an die Große Hungersnot (1959-1961) und die Kulturrevolution (1966-1976), und Sozialpolitik und Umweltpolitik in der VR China.

Details

Datum:
17. Januar
Zeit:
18:00 - 19:30
Eintritt:
kostenlos
Veranstaltungkategorien:
,

Veranstalter

Konfuzius-Institut Heidelberg
Telefon:
062215419383
E-Mail:
h.jedeck@konfuzius-institut-heidelberg.de

Veranstaltungsort

Völkerkundemuseum, Hauptstraße 235, 69117 Heidelberg
Hauptstraße 235
Heidelberg, Baden-Württemberg 69117 Deutschland
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Datum:
17. Januar
Zeit:
18:00 - 19:30
Eintritt:
kostenlos
Veranstaltungkategorien:
,

Veranstalter

Konfuzius-Institut Heidelberg
Telefon:
062215419383
E-Mail:
h.jedeck@konfuzius-institut-heidelberg.de

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Völkerkundemuseum, Hauptstraße 235, 69117 Heidelberg
Hauptstraße 235
Heidelberg, Baden-Württemberg 69117 Deutschland
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