
„Alles wird sich ändern, mein Kind, nichts bleibt.“
Das große Haus am Fluss verspricht Marta einen Neuanfang. Sie verliebt sich in das alte Gebäude, das Zeuge zahlloser Leben, Träume und Verluste geworden ist. Nur wenige sind noch hier: neben Marta nur Herr Yi, die Dichterin und Lu. Als Marta kurz nach ihrem Einzug erfährt, dass das Haus abgerissen werden soll, will sie kämpfen, findet in den anderen aber keine Verbündeten. Also stemmt sie sich allein gegen das Verschwinden der Geschichten, Erinnerungen und einer ganzen Welt.
Ein berührender Roman über das Aufbrechen und Zurücklassen, über Erinnerung und Verlust. Und eine traumwandelnd kluge Parabel auf das Leben in einer dauerbedrohten Welt.
Lin Hierse ist Schriftstellerin und Journalistin sowie stellvertretende Ressortleiterin der wochentaz. Ihre Texte und Kolumnen erscheinen unter anderem in der taz, der Zeit und in Literaturzeitschriften. Nach ihrem hochgelobten Debüt Wovon wir träumen (Piper 2022) ist Das Verschwinden der Welt (Piper 2024) ihr zweiter Roman. Im Herbst 2026 ist Lin Hierse Max Kade Writer in Residence an der University of Michigan.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit feeLit Internationales Literaturfestival Heidelberg.



