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Chinese Science Fiction between Urban Futures and Speculative Realities: New Stories by Hugo Award Nominee Gu Shi

19. Oktober 2025, 11:00 - 12:00

Wie sieht eine Zukunft aus, in der Städte auf dem Ozean wurzeln, Kryonik den Tod überlistet, eine künstliche Intelligenz Blockbuster dreht und das Leben jederzeit gespeichert, zurückgespult und neu gestartet werden kann?
Zusammen mit dem Kapsel-Magazin und dem Maro-Verlag lädt das Konfuzius-Institut herzlich ein zu einem Gespräch mit der chinesischen Science-Fiction-Autorin Gu Shi – einer der spannendsten Stimmen der gegenwärtigen chinesischen Gegenwartsliteratur. Anlässlich einer neuen, von den Kapsel-Herausgebern Felix Meyer zu Venne und Lukas Dubro herausgegebenen Anthologie, bietet die Veranstaltung einen Einblick in das Werk einer Autorin, die wie kaum eine andere Zukunftsvisionen mit sozialen und emotionalen Fragen verbindet.
Gu Shi ist nicht nur Schriftstellerin, sondern auch ausgebildete Stadtplanerin – und diese doppelte Perspektive prägt ihre Geschichten: Ihre Figuren bewegen sich in Szenarien, in denen technologische Durchbrüche Verluste markieren – an Fantasie, an Autonomie, an Menschlichkeit – aber auch vielfältige Möglichkeiten versprechen.
Vier ihrer Erzählungen – darunter die für den Hugo Award nominierte Kurzgeschichte »Overtüre 2181« – erscheinen nun erstmals in deutscher Übersetzung. Mit der neu erschienenen Anthologie »Im Ozean ein Mutterschiff« eröffnet sich ein neues Kapitel chinesischer Kurzprosa im deutschsprachigen Raum. Gemeinsam mit den Herausgebern spricht Petra Thiel über das Schreiben zwischen Planung und Fiktion, über urbane Imagination, digitale Unsterblichkeit und darüber, wie Science-Fiction uns hilft, das Undenkbare zu denken.
Die Veranstaltung findet auf Englisch statt.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Maro-Verlag.

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Veranstalter

  • Konfuzius-Institut Heidelberg
  • Maro-Verlag

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  • Konfuzius-Institut Heidelberg
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