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Kreativwirtschaft in Deutschland und China:

VORTRÄGE UND PUBLIKUMSGESPRÄCH MIT ANSCHLIESSENDEM EMPFANG
 
Termin: Donnerstag, 27.03.2014
Uhrzeit: 18.30 Uhr
Ort: Kultur- und Kreativwirtschaftszentrum Heidelberg / Alte Feuerwache, Emil-Maier-Straße 16  in 69115 Heidelberg
Eintritt: frei, Anmeldung erforderlich

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Die Bedeutung der Kultur- und Kreativwirtschaft nimmt im öffentlichen Diskurs einen immer größeren Raum ein. Auch Stadtpolitik und Wirtschaftsförderung sehen im Wachstum der Branche einen Vorteil für die wirtschaftliche Entwicklung des eigenen Standorts. So verwundert es nicht, dass in zahlreichen deutschen Metropolen neue Initiativen, Programme und spezielle Angebote für die Kultur- und Kreativbranche entstehen. Doch nicht nur auf lokaler, auch auf nationaler und internationaler Ebene werden urbane Kreativquartiere von Künstlern, Stadtplanern und Investoren zunehmend als Standortvorteil wahrgenommen. Um was handelt es sich jedoch genau, wenn wir von Kreativwirtschaft bzw. creative industries sprechen? Welche Potentiale eröffnen sich, welche Probleme entstehen bei der Entwicklung kreativer Räume? Welche Gemeinsamkeiten, welche Unterschiede sind im Vergleich zwischen China und Deutschland zu erkennen? Auf diese und weitere Fragen werden zwei Experten auf dem Gebiet der Kreativwirtschaft, Stadtplanung und Architektur in Deutschland und China eingehen. Geladen sind Dipl.-Ing. Katharina Pelka, seit Oktober 2013 wissenschaftliche Mitarbeiterin zur Förderung der Kultur- und Kreativwirtschaft (KKW) in Heidelberg, und Dr.-Ing. Eduard Kögel, Lehrbeauftragter des Center for Cultural Studies on Science and Technology in China der TU Berlin.

Im Anschluss an die Expertenvorträge wird das Publikum die Gelegenheit haben, mit beiden Referenten ins Gespräch zu kommen und während des Stehempfangs im Anschluss an die Vorträge Gelegenheit zum gegenseitigen Austausch haben. Die musikalische Gestaltung des Rahmenprogramms übernehmen an diesem Abend Di Wu an der Pipa und Laila Abu-er-Rub.


Vorträge:


Dipl.-Ing. Katharina Pelka (Heidelberg): "Neues wagen – Kreativwirtschaft zwischen Anspruch und Wirklichkeit“

Katharina Pelka ist seit Oktober 2013 im Amt für Stadtentwicklung und Statistik der Stadt Heidelberg für die Förderung der Kultur- und Kreativwirtschaft zuständig. Sie studierte Raumplanung (Dipl.-Ing.) an der TU Dortmund, der UCE Birmingham und der ETH Zürich. Von 2008-2013 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der TU Dortmund, Fakultät Raumplanung, Lehrstuhl Europäische Planungskulturen. Ein Schwerpunkt ihrer Tätigkeit in Forschung und Lehre war das Thema Kreativwirtschaft und Stadtentwicklung.
 

Dr.-Ing. Eduard Kögel (Berlin): "Kreative in China – die Nische als Chance“

Der Architekt und Stadtplaner Dr.-Ing. Eduard Kögel befasst sich mit der Architekturgeschichte im Kontext der gesellschaftlichen und politischen Entwicklung. Dabei steht der Austausch zwischen Asien und Europa als ein Schwerpunkt im Vordergrund seiner wissenschaftlichen Aktivitäten. Die gegenseitige Einflussnahme durch Emigration und fachlichen Austausch führten zu Transkulturation und hybriden Neuschöpfungen, deren Ursachen, Qualität und formale Ausprägungen er untersucht. Daneben geht es in seiner Arbeit um Chancen und Risiken für planende Berufe in der interkulturellen Auseinandersetzung für eine nachhaltige Zukunft. Eduard Kögel lehrt und forscht am Institut für Philosophie, Literatur-, Wissenschafts- und Technikgeschichte / Center for Cultural Studies on Science and Technology in China der TU Berlin.


Um unsere Veranstaltungsplanung zu erleichtern, bitten wir Sie um Ihre Anmeldung per E-Mail unter info@konfuzius-institut-heidelberg.de. Bei Rückfragen hilft Ihnen Frau Heidi Marweg gerne weiter. Sie erreichen Sie unter der Telefonnummer 06221 5419381.

 

Anfahrt:

Das Kultur- und Kreativwirtschaftszentrum Alte Feuerwache der Stadt Heidelberg befindet sich in der Emil-Maier-Str. 16 im Stadtteil Bergheim.

Zu Fuß:
Vom Hauptbahnhof oder vom Betriebshof erreichen Sie die Alte Feuerwache in etwa 5 Minuten zu Fuß.

ÖPNV:
Die Linie 22 nach Eppelheim hält genau auf der Rückseite der Alten Feuerwache (Haltestelle Czernybrücke).

Mit dem Auto:
Von der Autobahn A656 (Abfahrt Heidelberg von der A5) kommend biegen Sie an der ersten Kreuzung halbrechts in Richtung Tankstelle in die Emil-Maier-Straße ein. Alternativ gibt es die Möglichkeit, vom Czernyring in den Innenhof abzubiegen.