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Über uns

China und Deutschland sind nicht nur wichtige internationale Handelspartner, sondern bereichern einander auch kulturell. Um einen Dialog zwischen den beiden Kulturen zu ermöglichen, Stereotypen abzubauen und einander in gemeinsamen Projekten besser kennen zu lernen, rief die chinesische Regierung 2006 das erste Konfuzius-Institut in Deutschland ins Leben. In Deutschland wurden bisher 15 Konfuzius-Institute gegründet, deren Angebote in den Bereichen Sprache und Kultur sich großer Beliebtheit erfreuen.

Die Aufgaben und das Programm der Konfuzius-Institute sind mit dem der deutschen Goethe-Institute im Ausland vergleichbar. Im Gegensatz zu diesen sind sie jedoch als Gemeinschaftsunternehmen organisiert, da sich die chinesische Regierung und die jeweilige Partnerorganisation des Gastlandes die Leitung und Finanzierung teilen. Der Vertragspartner im Gastland ist in der Regel eine Universität. Auf chinesischer Seite ist neben der vom Bildungsministerium beauftragten Dachorganisation der Konfuzius-Institute, dem „Office of the Chinese Language Council International“ (HANBAN), auch jeweils eine chinesische Hochschule als Partner beteiligt.

Das Ziel der Arbeit der Konfuzius-Institute ist die Vermittlung der chinesischen Sprache und Kultur sowie die Erleichterung des Zugangs zu China. Die Konfuzius-Institute sind keine politischen Institutionen, sondern dienen allein dem Dialog und Informationsaustausch zwischen den Kulturen und Gesellschaften. Das Konfuzius-Institut Heidelberg versteht sich als eine offene Begegnungsstätte zur Überwindung von Grenzen und Vorurteilen.

Das Konfuzius-Institut an der Universität Heidelberg ist ein gemeinsames Projekt der Universität Heidelberg, des HANBAN in Beijing und der Shanghai Jiao Tong University. Es ist eine rechtlich und organisatorisch eigenständige Einrichtung. Als eingetragener gemeinnütziger Verein ist das Konfuzius-Institut berechtigt Spendenquittungen auszustellen.